Kooperation mit Bürgerinitiativen aus Vorpommern

 

Kooperation mit Bürgerinitiativen aus Vorpommern

Die Vertreter der Bürgerinitiativen Behrenhoff, Bismark, Es reicht!, Freie Friedländer Wiese e.V., Freier Wind Kletzin, Windkraftgegner Ladenthin, Stoppt Windpark Lüssow-Schmatzin! und Penkun, Bürger aus Jatznick, Bürger aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und aus Brandenburg sowie Vertreter des Freien Horizonts und der Bundesinitiative Vernunftkraft trafen sich am 8. Januar 2020 in Bismark, um gemeinsame Aktionen gegen weiteren Windkraftausbau in Vorpommern-Greifswald zu planen. Wir geben folgende gemeinsame Erklärung ab:

Wir konstatieren mit Empörung und Entsetzen, dass Regierung und Landtag Mecklenburg-Vorpommerns am massiven Windkraftausbau festhalten und der Planungsverband Vorpommern beabsichtigt, die bereits übermäßige Konzentration von Windkraftanlagen in Vorpommern-Greifswald zu verstärken und diesen Landkreis als Lebensraum für Menschen und Wildtiere sowie Erholungs- und Tourismusgebiet zu vernichten. Wir stellen mit großer Enttäuschung fest, dass sich die Regierungsparteien, Grüne und Linke sowie ein Großteil der Einwohner der Städte von der im ländlichen Raum lebenden Bevölkerung entsolidarisiert hat und bereit ist, ihre Gesundheit und Lebensqualität einer unwirksamen Klimarettung und einer unzuverlässigen und ineffektiven Energieversorgung zu opfern. Die von Dipl.-Med. Heinz Timm im Penkuner Ortsteil Büssow erarbeitete Studie zur Schädigung der Gesundheit der Anwohner durch von Windkraftanlagen emittierten Infraschall belegt exemplarisch, dass ein großer Teil der im Umfeld der Anlagen lebenden Bürger die für das Windturbinensyndrom typischen Symptome aufweist und der Schutz der Gesundheit der Bürger unzureichend ist. Wir empfinden es als zynisch, wenn Ministerpräsidentin Manuela Schwesig meint, Geldzahlungen an Betroffene wären eine angemessene Maßnahme zur Herstellung von Akzeptanz. Der laut NABU durch Windkraft verursachte Rückgang des Rotmilanbestands im Nordosten zeigt, dass der Erhalt bedrohter Arten für Landesregierung und Landtag Mecklenburg-Vorpommerns kein wichtiges Anliegen bildet. Die Beschädigung von Mooren, Grünland und Wäldern durch Windkraftausbau belegen, dass die Regierungsparteien den Klimaschutz nicht ernst nehmen.

Die Vertreter der Bürgerinitiativen Behrenhoff, Bismark, Es reicht!, Freie Friedländer Wiese e.V., Freier Wind Kletzin, Windkraftgegner Ladenthin, Stoppt Windpark Lüssow-Schmatzin! und Penkun, Bürger aus Jatznick, Bürger aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und aus Brandenburg sowie Vertreter des Freien Horizonts und der Bundesinitiative Vernunftkraft trafen sich am 8. Januar 2020 in Bismark, um gemeinsame Aktionen gegen weiteren Windkraftausbau in Vorpommern-Greifswald zu planen. Wir geben folgende gemeinsame Erklärung ab:

Wir konstatieren mit Empörung und Entsetzen, dass Regierung und Landtag Mecklenburg-Vorpommerns am massiven Windkraftausbau festhalten und der Planungsverband Vorpommern beabsichtigt, die bereits übermäßige Konzentration von Windkraftanlagen in Vorpommern-Greifswald zu verstärken und diesen Landkreis als Lebensraum für Menschen und Wildtiere sowie Erholungs- und Tourismusgebiet zu vernichten. Wir stellen mit großer Enttäuschung fest, dass sich die Regierungsparteien, Grüne und Linke sowie ein Großteil der Einwohner der Städte von der im ländlichen Raum lebenden Bevölkerung entsolidarisiert hat und bereit ist, ihre Gesundheit und Lebensqualität einer unwirksamen Klimarettung und einer unzuverlässigen und ineffektiven Energieversorgung zu opfern. Die von Dipl.-Med. Heinz Timm im Penkuner Ortsteil Büssow erarbeitete Studie zur Schädigung der Gesundheit der Anwohner durch von Windkraftanlagen emittierten Infraschall belegt exemplarisch, dass ein großer Teil der im Umfeld der Anlagen lebenden Bürger die für das Windturbinensyndrom typischen Symptome aufweist und der Schutz der Gesundheit der Bürger unzureichend ist. Wir empfinden es als zynisch, wenn Ministerpräsidentin Manuela Schwesig meint, Geldzahlungen an Betroffene wären eine angemessene Maßnahme zur Herstellung von Akzeptanz. Der laut NABU durch Windkraft verursachte Rückgang des Rotmilanbestands im Nordosten zeigt, dass der Erhalt bedrohter Arten für Landesregierung und Landtag Mecklenburg-Vorpommerns kein wichtiges Anliegen bildet. Die Beschädigung von Mooren, Grünland und Wäldern durch Windkraftausbau belegen, dass die Regierungsparteien den Klimaschutz nicht ernst nehmen.

Vor diesem Hintergrund erklären wir, dass wir die Fortsetzung der Energiewende in Form eines massiven Windkraftausbaus ablehnen. Weder wollen wir Windkraftanlagen im eigenen Lebensumfeld, noch wollen wir sie anderen Menschen zumuten oder in den letzten unzerschnittenen Räumen aufstellen. Wir fordern Landesregierung und Landtag auf, die Energie- und Wirtschaftspolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern grundlegend zu ändern und die verfehlte Energiepolitik und unwirksame Klimapolitik der Berliner Koalition nicht weiter mitzutragen. Es gibt in der Landbevölkerung, sieht man von wenigen Profiteuren ab, keine Akzeptanz für diese Energiewende mehr!